Mittwoch, 18. April 2018

Anleitung zum Sich-sofort-super-Fühlen

Forschungsergebnissen zufolge ist unser Gehirn darauf programmiert, automatisch Negatives anzusteuern (wie im Artikel „Your Brain is Built for Negativity“ beschrieben). Es scheint der Standardmodus des Gehirns zu sein, und es ist weder angenehm noch gut für unser Wohlbefinden. Doch es gibt eine einfache Taktik, um negative Gedanken abzuwehren. Sie ist wirkungsvoll und einfach anwendbar: Denk zurück an die letzten 24 Stunden und führ dir vor Augen, was positiv für dich gewesen ist.

Das kann alles Mögliche sein. Ist zum Beispiel in den letzten 24 Stunden etwas passiert, wofür du dankbar sein kannst? Deine Kinder? Hat irgendetwas etwas gut geklappt? Bist du einer guten Freundin in die Arme gelaufen? Hat ein Kunde etwas Nettes bemerkt, oder gibt es irgendetwas, was du an deinen Kunden schätzt?

Es gibt eine einfache Technik, um negative Gedanken abzuwehren.

Der Verstand bleibt naturgemäß oft an Negativem hängen, weshalb es einer bewussten Anstrengung bedarf, die Gedanken zu Positivem hinzulenken. Und haben wir diesen Gedankengang erst einmal angestoßen, fallen uns sicher ein paar Dinge ein, die ein gutes Gefühl in uns auslösen.

Um noch den Bogen zum Minimalismus zu spannen: Es besteht auch die Gefahr, dass wir, wenn wir das Gute im Leben nicht mehr wertzuschätzen wissen, anfälliger für eine Hinwendung zu physischen Dingen werden. Der Minimalismus lehrt uns, dass physische Dinge uns nicht glücklich machen. Besser ist stattdessen stets der Blick nach innen.

Negatives Denken kann sofort ausgeglichen werden, indem wir bewusst vor unserem geistigen Auge abspielen lassen, was uns in den letzten 24 Stunden gut getan hat – was uns zu einem Lächeln bewegt hat oder wofür wir dankbar sein können.

Auch mein Blog-Post „The baffling solution to clearing mental clutter“ könnte für dich relevant sein.

Hinweis: Dieser Blog-Post ist eine Übersetzung meines ursprünglich auf Englisch verfassten Blog-Posts „How to feel great instantly“.